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Der Grappa

Das Valle di Cembra gilt als die Wiege des Trentiner Grappa.

Das Brennen von Trester war im Valle di Cembra oft die einzige Einkommensquelle und Überlebenschance der Familien, die ein hartes und an Armut grenzendes Leben als Bauern führten. “Lambicar” bedeutet im Trentiner Dialekt nicht nur “Brennen”, sondern auch ein schweres und mühseliges Leben führen.

Der Grappa wurde nicht nur getrunken, sondern auch als Allheilmittel verwendet: zur Verdauung, zur Kräftigung, als Desinfektionsmittel und für Körperwickel, zum Einreiben oder zum Ausspülen gegen jede Art von Schmerzen.

Das Brennen erfolgt auch heute noch mit der diskontinuierlichen Methode im Wasserbad. Sie ist typisch für das Trentino und wurde in den 50-60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von Tullio Zadra perfektioniert. Wesentlich ist dabei die Arbeit des Brenners, d. h. das Abschneiden von Kopf, Herz (auch Mittellauf genannt) und Schwanz. Zur Verwendung kommt nur frischer Trester. Seine langsame und gleichmäßige Erhitzung, dank des Wasserdampfs, erzeugt einen angenehmen weichen und milden Grappa, bei dem alle Aromen erhalten bleiben.

Die hochwertige Qualität der “Blend” oder der sortenreinen Grappas ist sowohl beim jungen Grappa als auch beim in Holzfässern gereiften Grappa Riserva im In- und Ausland allgemein bekannt und beliebt.

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