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Roccolo del Sauch

Ehemalige Vogelfalle

Roccolo del Sauch ist ein uraltes Vogelfang-System.
Die Falle besteht aus Eichen und Tannenbäumen, zweckgerecht verflechtet und so beschnitten, dass ein Durchgang entstand, mit einer Wiese in der Mitte. Man wartete, bis auf der Wiese viele Vögel herumhüpften, um sie dann mit einem Pfiff und gleich danach durch Rütteln einer Vogelscheuche in ein zwischen den Bögen des Durchgangs gespanntes Netz zu jagen. Nach dem Jagdverbot des Jahres 1968 wurde das Zentrum über mehrere Jahre als Observatorium und Umweltstudiumszentrum verwendet.

Die geführte Exkursion ist ein echtes Naturerlebnis und eine kleine Entdeckungsreise zu wenig bekannten Orten und nahezu unberührten Lebensräumen von Wildtieren. Ausgangspunkt ist der Lago Santo, ein malerischer kleiner See auf 1200 m Höhe, von wo aus ein Naturführer Sie auf einem gut zu begehenden Weg zum Naturschutzgebiet Lagabrun begleitet. Es handelt sich um ein Torfmoor, in dem seltene Tier- und Pflanzenarten anzutreffen sind. Nachdem man den Punkt passiert hat, wo das Kalkgestein in Porphyr übergeht, gelangt man zum Roccolo del Sauch, einer originellen, aus Pflanzen gestalteten Anlage, zu deren Entstehungsgeschichte und früherer Nutzung zum Vogelfang der Führer einiges zu erzählen weiß. Zur Zeit des Vogelzugs kann man mit etwas Glück hier viele Vögel auf der Durchreise beobachten. Daher Fernglas nicht vergessen!